Wir sind engagiert.

Wir sind auf verschiedenen Ebenen aktiv, um den Bereich der Rehabilitation weiterzuentwickeln.

PLATEFORME-REHA.CH arbeitet kontinuierlich mit mehreren Schweizer Behörden an Projekten zur Entwicklung neuer Kompetenzen, die den Anforderungen im Bereich der stationären Rehabilitation entsprechen. Zu diesem Zweck haben wir drei spezifische Kategorien definiert.

Die Qualität der Pflegeleistungen.

Patientenpfade

Das Umfeld der stationären Rehabilitation in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die beteiligten Spitäler und Kliniken müssen die wirtschaftliche Effizienz und Effektivität ihrer Pflegeleistungen nach standardisierten Tarifmodellen und definierten Qualitätsregeln (ANQ) darlegen.

In diesem Zusammenhang hat der Verband PLATEFORME-REHA im Jahr 2017 das Projekt „Patientenpfade“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel, einen „betriebswirtschaftlichen“ Bezugsrahmen für die Verbandsmitglieder zu schaffen, der den Prozess der Patientenbetreuung und die im Rahmen eines stationären Rehabilitationsaufenthalts zu erbringenden Leistungen abdeckt.

Das Ergebnis dieser ersten Projektphase war ein Bericht mit Empfehlungen für das Patientenmanagement und die medizinisch-therapeutischen Pflegeleistungen in der stationären Rehabilitation in der Schweiz. Diese Empfehlungen berücksichtigen die nationalen Standards (DefReha) und ermöglichen den Mitgliedern, die bevorstehende Einführung des neuen Tarifmodells zu erfüllen. Sie ermöglicht auch den Kostenträgern (Kantone und Versicherer) einen informierten Blick auf die Arbeit und den Einsatz für die Patienten in den Mitgliedsspitälern und -kliniken von PLATEFORME-REHA.CH.

Der Abschlussbericht zu diesem Projekt ist im Mitgliederbereich verfügbar.
In einer zweiten Phase bietet PLATEFORME-REHA.CH seinen Mitgliedern Unterstützung an, insbesondere durch die Nutzung von zwei Referenzinstitutionen als Ressourcen, um ihren Rehabilitationsprozess zu optimieren.

Das Hauptziel ist die Harmonisierung der Kommunikationsmittel und die Etablierung einer gemeinsamen Sprache bei Bewertungen und Kolloquien, um den interdisziplinären Austausch zu vereinfachen. Diese Harmonisierung führt zu einer gemeinsamen Vision, in deren Mittelpunkt die Bedürfnisse des Patienten stehen.

Mehr dazu finden Sie im Mitgliederbereich.

DISKUSSIONSFORUM
FAQ

Rehabilitationspflege

Das im Sommer 2018 gestartete Projekt ist Teil der Diskussionen betreffend Definition und Tarifierung der Pflegeleistungen in der Rehabilitation, dessen Ziel darin bestand Vorschläge zu folgenden Punkten zu machen:

  • eine operative Definition der Rehabilitationspflege
  • eine Definition, die auf bewährten Verfahren und anerkannten klinischen Assessmentinstrumenten in diesem Bereich basiert
  • eine Definition, die es letztendlich ermöglicht diese Rehabilitationspflegeleistungen mit den verschiedenen Instrumenten zur Messung des Pflegeaufwands zu verbinden

Die Definition und die vorgeschlagenen Empfehlungen, die in unserem Schlussbericht 2019 vorgeschlagen werden, heben die Komplementarität der Rehabiliationspflege mit anderen Therapien, sowie ihre derzeitige Integration in rehabilitationsspezifische Pflegeprogramme hervor.

Um das Thema weiter zu vertiefen, haben wir am 27. Juni 2019 einen Round Table organisiert. Das Treffen war ein Erfolg und PLATEFORME-REHA.CH lancierte die 2. Phase des Projekts, in deren Folge eine Nomenklatur für die  Rehabilitationspflege veröffentlicht wurde.

Gleichzeitig wurde die Bezeichnung « ABTP »  durch die Bezeichnung « Rehabilitationspflege » ersetzt um Verwechslungen zu vermeiden.

Ausbildung und Weiterentwicklung der Fachgebiete.

Bildung allgemein

Eines der Hauptanliegen von PLATEFORME-REHA.CH besteht darin, im Bildungs- und Forschungsbereich der Rehabilitation aktiv zu sein. Zu diesem Zweck entwickelt PLATEFORME-REHA.CH mit mehreren Partnern kontinuierlich an Schulungsprogrammen mit neuen Kompetenzen, um den Anforderungen im Bereich der stationären Rehabilitation gerecht zu werden. Eine Task Force «BILDUNG», welche Schweizer Ausbildungsinstanzen sowie zwei Vorstandsmitglieder unseres Verbands angehören, koordiniert und beaufsichtigt die Organisation und die Entwicklung des Schulungsprogramms.

Unterstützung für spezifische Rehabilitationsbildung

Um die spezifische Ausbildung in der Rehabilitation zu fördern, übernimmt PLATEFORME-REHA.CH im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Teil der Kursgebühren für die von Espace Compétences SA organisierten Rehabilitationskurse – FCRRS. Diese Unterstützung richtet sich an alle Mitgliedsinstitutionen und deren Mitarbeiter. Für weitere Details konsultieren Sie bitte die Bedingungen im Mitgliederbereich oder kontaktieren Sie das Sekretariat von PLATEFORME-REHA.CH.

Die Liste der verschiedenen Ausbildungsgänge für zertifizierende Rehabilitationsausbildungen für Pflegepersonal können Sie hier herunterladen.

LISTE HERUNTERLADEN
ESPACE-COMPETENCES.CH
ANQ.CH

Tarifierung.

MT RehaGer – Studie

PLATEFORME-REHA.CH hat MT RehaGer, ein komplementäres Projekt zu ST Reha, organisiert und finanziert, um im Rahmen der Evaluation der Tarifmodelle der Rehabilitation die geeignetste Berechnungsgrundlage zu identifizieren. Die Studie konzentrierte sich auf Patienten der Geriatrie aus verschiedenen Arten von Institutionen und verschiedenen Regionen des Landes. Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der ZHAW (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft) auf derselben Basis wie ST Reha durchgeführt.

Laden Sie die Zusammenfassung des Abschlussberichts MT RehaGer – ZHAW 12/2015 herunter.

DOKUMENT HERUNTERLADEN

ST REHA

ST REHA ist das zukünftige einheitliche Schweizer Tarifmodell für die stationäre Rehabilitation. Sie ist direkt von den erbrachten Leistungen abhängig und sollte daher ermöglichen, dass zukünftige Tarife die anfallenden Kosten widerspiegeln.

Dieses Tarifmodell funktioniert ähnlich wie SwissDRG, mit dem Unterschied, dass sie keine Fallpauschalen, sondern Tagespauschalen generiert. Die Fälle werden nach dem Erreichen von vordefinierten Kriterien gruppiert und folgen einer Entscheidungsbaumlogik. Die Daten aus der medizinischen Kodierung (ICD 10 und CHOP) bestimmen eine Einstufung in die „Readaptation Cost Groups“ (RCG).

Die Einführung des neuen Tarifmodells ist für den 1. Januar 2022 geplant.

 

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, konsultieren Sie bitte die Angaben auf der Seite von SwissDRG AG ; unsere FAQ’s im Mitgliederbereich oder wenden Sie sich an unser Sekretariat, das Sie mit einem unserer Spezialisten in Verbindung setzen wird.